02.09.2016 Bremervörde Von: Aranka Szabó
Zweites White Dinner bei neuer SeeLounge begeisterte

Perfekt ist, wenn alle glücklich sind

Das Wetter war prima, der Strand der neuen SeeLounge gerade aufgeschüttet, leise spielte das Klavier im Hintergrund und die Cocktailbar war geöffnet.

Wer am Donnerstag nicht beim zweiten White Dinner war, hat wirklich was verpasst.

Dieses Mal war alles anders als beim ersten Mal im vergangenen Sommer. Damals, beim ersten White Dinner des Bremervörder City- und Stadtmarketings (CSM), schüttete es aus allen Eimern. Nicht, dass es rund 60 Bremervörder davon abgehalten hätte, trotzdem den Picknickkorb auszupacken. Was wäre es schön gewesen, wenn das Wetter mitgespielt hätte?

In diesem Jahr hingegen haben die Besucher echt Glück gehabt: Nicht nur, dass das Wetter am Donnerstag perfekt war. Nein, auch die neue SeeLounge konnte so gleich eingeweiht und ausprobiert werden. Ein Sandstrand direkt am Wasser des Vörder Sees ausgestattet mit Liegebänken. So ließ es sich mehr als leben. Dazu der mitgebrachte Rotwein oder die Cocktails von der Bar, selbst gemachte Antipasti und Brot. Alle waren in Weiß gekleidet. Der Pianist Ulli Thorspecken spielte Evergreens wie „New York, New York“. Das hatte was.

Wie groß der Unterschied zum letzten Jahr war, wussten der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann und die Citymanagerin Bärbel Hensel aus eigener Erfahrung. Grundmann hatte die Idee eines White Dinners nach Bremervörde gebracht und war deshalb damals und jetzt dabei. „Ich dachte damals, es kommt kein Schwein“, erinnerte er sich an das Wetter. Doch das Gemeinschaftsgefühl der Bremervörder und ihre Neugier auf Neues hätten dem Regen getrotzt. Umso mehr freute er sich jetzt, so wie alle, über den gelungenen Abend.

„Heute einfach mal Bremervörde sein“, freute sich Hensel. „Es war eine super Entscheidung, den Abend kurzfristig zu organisieren“, sagte Natur- und Erlebnispark-Aufsichtsratsvorsitzender Frank Pingel. Er erinnerte aber auch daran, dass trotz Strand und Bänken ein Badeverbot im See bestehe. Früher gab es mal Probleme mit Coli-Bakterien. Danach wurde ein Schwimmverbot erteilt. „Was nicht ist, kann vielleicht noch werden“, grinste Grundmann. 

Die Teilnehmer des White Dinners jedenfalls waren happy. „Einfach toll hier“, sagte nicht nur einer. Da kam es fast wie bestellt, als in der Abendsonne ein Heißluftballon von der großen Wiese in die Luft aufstieg. Das war nicht „wie Leben in Frankreich“, sondern noch besser: Besonderes Bremervörder Flair.